Steckbrief »Alex«

Beschreibung

ALEX

Wir waren so glücklich, dass wir Alex, einen 10-jährigen Sheltie-Rüden im März 2010 relativ schnell vermitteln konnten, denn er hatte gerade erst sein Frauchen verloren.
Vor ein paar Tagen dann die traurige Nachricht:

ALEX ist gestorben, das Schicksal meinte es nicht gut mit ihm.

Hier der Nachruf seines neuen Frauchens, die ihn schnell sehr lieb gewonnen hat.

Alex ist am 07.08.2010 kurz vor Mitternacht über die Regenbogenbrücke gegangen.

Ich habe Alex am 20.03.2010 übernommen.
Angekommen ist hier ein kleines, niedliches Kerlchen, ein wenig verschüchtert, aber nicht verängstigt.
Sein neues Zuhause hat er sich recht schnell erobert und wollte und durfte fast überall mit dabei sein.
Am Himmelsfahrtstag wollten wir zu dem Treffen der Ehemaligen von Tiere in Not Saar gehen, aber kurz vorher wurde Alex sehr krank. Er war total schlapp und hat gar nichts mehr gefressen. Sein Immunsystem war völlig zusammengebrochen.
Blutuntersuchung und Ultraschall ergaben dann, dass zusätzlich zur bekannten Herzinsuffizienz eine schwere Niereninsuffizienz bestand, außerdem war die Prostata stark vergrößert und verändert.
Mit Infusionen, Medikamenten, Nierendiätfutter hat er sich ganz langsam wieder stabilisiert. Er war halt ein Kämpfer, unser Kleiner, er wollte noch nicht gehen. Der Tierarzt bezeichnete ihn als Phänomen, mit seinen Blutwerten hätte er gar nicht mehr leben dürfen.
Er wurde wieder munter und lebenslustig, spielte mittlerweile auch sehr gern, bloß dick wollte er nie werden.
Beim Spazierengehen liebte er es, große Rüden anzumachen, zum Glück wurde er von diesen nicht ernst genommen, einen Kampf hätte er sich mit seinen 7 kg nicht leisten können.
Besonders nachdem noch eine Hündin bei uns eingezogen war, wollte er doch allen zeigen, dass sie zu ihm gehörte und damit für alle anderen tabu war.
Er eroberte mit seinem zauberhaften Wesen die Herzen aller Leute, die ihn kannten oder denen wir nur begegneten.
Er war einfach nur lieb, ganz zart und zurückhaltend in seinem Auftreten, nie aufdringlich und meistens mein Schatten.

Am Freitag, dem 06.08. morgens hat er noch gut gefrühstückt und als ich mich fertigmachte zum Gassi gehen ist er plötzlich umgefallen und hatte einen heftigen Krampfanfall, der nicht aufhörte.
Beim Haustierarzt bekam er krampflösende Mittel und Infusionen, die aber keine Verbesserung brachten.
Ich habe ihn dann in die Tierklinik nach Trier gebracht, wo er stationär aufgenommen und versorgt wurde.
Am nächsten Tag spätabends kam dann der Anruf, dass sein Zustand sich verschlechterte und er kaum noch atmen konnte und ich habe dann meine Zustimmung zum Einschläfern gegeben.
Er hatte wohl keine Kraft mehr in seinem kleinen mageren Körper.
Adieu kleiner Mann, Du hast uns in den paar Monaten viel Freude geschenkt.

Auch wir sind sehr traurig!

Stand: August 2010