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Steckbrief »Romy«
Beschreibung
Romy haben wir bei unserer Italienreise im neuen Bambi entdeckt. Da sie am liebsten durch die Gitter gekrochen wäre, nur um ein paar Streicheleinheiten abzubekommen, entschieden wir uns spontan, dass sie nach Deutschland kommen sollte. Also war sie zwei Wochen später, Mitte April 2005, bei unserem Transport dabei. Und wenn dann eine solche Mail kommt, weiß man, dass es sich gelohnt hat, auch wenn der Schmerz tief sitzt, nicht alle Hunde dort rausholen zu können:
Hallo,
ich heiße Romy, bin ca. 4-5 Jahre jung (so genau möchte ich mein Alter nicht verraten, man ist ja schließlich ganz Dame) und möchte euch heute einmal meine Geschichte erzählen.
Von Hause aus bin ich Italienerin und da Italien ein wunderschönes Land ist-----------weit gefehlt! Wer den Italienbericht gelesen hat, der weiß, wie dieses Land sich für Vierbeiner gestaltet. Also war ich schon ganz froh, als ich die Reise ins Saarland antreten durfte. Ich hatte zwar große Angst (die habe ich bei manchen Sachen immer noch), aber alles würde bestimmt besser sein als mein bisheriges Leben. Allen Mut zusammengefasst kam ich im Saarland bei der Familie Maas an und da wusste ich schon, meine Entscheidung war richtig.
Die waren sehr lieb zu mir und haben mich vorübergehend aufgenommen, das hat aber nur 5 Tage angedauert, denn da hat wohl jemand angerufen und die Vera brachte mich samstags dann zu den neuen Menschen. Na ja, ein wenig skeptisch war ich ja schon, aber wer weiß, vielleicht war es dort ja auch nicht schlecht.
Also erst mal die Nase auf den Boden und alles abgecheckt. Ich kann euch sagen, da ist ein riesiger Garten nur für mich. Da kann ich hopsen und springen, soviel Platz hatte ich noch nie in meinem ganzen Hundedasein! Den ganzen Tag ist jemand da und ich kann mich so richtig verwöhnen lassen. Gutes Futter, Spaziergänge und die für mich so wichtigen Streicheleinheiten gibt es zur Genüge. Mittlerweile habe ich sogar wieder Wimpern und kann noch treuherziger als vorher in die Welt blicken.Natürlich muss ich noch einiges lernen, so zum Beispiel, dass ich nicht einfach meinem Jagdtrieb folgen kann und unter dem Zaun durch in den Wald renne, aber das werde ich schon noch einsehen. Es riecht aber überall einfach zu gut!Jetzt bin ich schon 7 Wochen in meinem Zuhause, heiße Meyer mit Nachnamen (mittlerweile werde ich auch Kaffeböhnchen und kleine Socke genannt) und fühle mich sehr glücklich!
Ich hoffe, dass noch ganz viele von meiner Sorte ein solches Paradies finden. Vielen Dank allen Helfern, die mir ein solch tolles Leben ermöglicht haben!
Eure Romy