Steckbrief »Lucky (Poldi)«

Beschreibung

LUCKY (Poldi)

Poldi wurde zusammen mit seiner Schwester Rübe Anfang März 2005 bei uns abgegeben und war erst ca. 3 Monate alt. Er war ein richtig süßer Fratz und hatte schnell ein neues Zuhause gefunden. Heute heißt er Lucky und hat sich am 23. Januar 2006 bei uns gemeldet:

Einen wunderschönen guten Tag,
nachdem ich nun schon fast ein Jahr bei meiner Familie lebe, wird es Zeit, auch einmal zu berichten, wie es mir ergangen ist.
Ich war ja erst 11 oder 12 Wochen alt, als meine Familie mich auf Eurer Webseite gefunden hat. Als sie mich bei Fam. Ewen besucht haben, habe ich mich schon ganz doll angestrengt und versucht, einen guten Ein- druck zu machen. Ist mir anscheinend ja auch gelungen, denn schon am nächsten Tag bin ich umgezogen und seither ist das Leben nur noch ein einzige großes Spielchen. Herrchen hat extra den Gartenzaun versetzt, so daß ich noch viel mehr rumtoben kann als vorher. In der Nachbar- schaft habe ich prima Kumpel, die mich besuchen und mit mir den Garten umgraben können. (Gibt dann zwar etwas Ärger mit meinem Herrchen, aber macht viel Spaß.)

Frauchen geht mit mir in die Hundeschule, dort habe ich schon viel gelernt, auch wenn ich es nicht immer zeige.
Am tollsten sind aber die langen, langen Spaziergänge, die meine Menschen mit mir machen. Wenn ich dann ohne Leine rumtoben darf, ist das für mich das Größte. Und weil ich mich mit allen Hunden vertrage und auch immer brav zurückkomme, wenn ich gerufen werde, darf ich fast immer ohne Leine laufen. Das Einzige, was ich nicht verstehe, ist, daß mein Herchen immer sauer ist, wenn ich nicht beim ersten Rufen komme. Ich hab ihn ja gehört, aber wenn es doch noch soviel zu Schnuppern und zu Erkunden gibt. Ich komme ja dann schon noch. Allerdings laufe ich jetzt immer öfter beim ersten Rufen zu ihm, dann dann gibt es nämlich ganz dolle Streicheleinheiten und oft auch noch ein Leckerchen.

Was ich auch mag, ist Autofahren. Deswegen war ich auch schon zweimal mit meiner Familie in Urlaub. Einmal an einem See in Italien. Das war super. Wir sind noch mehr gelaufen als zuhause und abends immer noch an den Strand. Dort bin ich geschwommen und habe meine Frisbeescheibe aus dem Wasser geholt. Und weil es so schön warm war, habe ich dabei kein bißchen gefroren.

Kälter war es vor kurzem. Da waren wir zum Skilaufen. Ich natürlich nicht wirklich. Aber wir sind auch viele Stunden ge- wandert und wenn wir dann eine Hütte erreicht hatten, hat mein Herrchen den Rucksack aufgemacht und meine Schmusedecke rausgeholt. Frauchen hat mich dann warm eingepackt und mit mir gekuschelt, bis mir wieder warm war und und ich bereit war für neue Untaten auf dem Rückweg. Es gibt nämlich nichts schöneres als im Tiefschnee wie ein Geißbock Sprünge zu machen.
Ärger bekomme ich nur wegen einer Sache, die ich absolut nicht verstehe. Ich liebe Schuhe und weil ich über einen guten Geschmack verfüge, nur die besten. Italienisches Leder sollte es schon sein, was soll ich mit alten Turnschuhen oder Pantoffeln. Aber meine Leute sind gewitzt: Nachdem ich zwei oder drei, naja, vielleicht waren es auch vier Paar, genüßlich zerfetzt hatte, bin ich in letzter Zeit nicht mehr fündig geworden. Ich habe den schlimmen Verdacht, daß meine Familie die guten Sachen vor mir versteckt.

Zum Schluß möchte ich mich bei Euch allen bedanken, daß Ihr so tolle Arbeit leistet

Euer glücklicher Lucky